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Ranking von Versicherungen |
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Geschrieben von: Administrator
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Sonntag, den 23. Oktober 2011 um 14:00 Uhr |
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Um ein Ranking von Versicherungen vorzunehmen, nutzen Fachleute oder Journalisten in erster Linie das Rating. Selbst wenn in den Ratings viele Analystenmeinungen formuliert werden, lassen sich daraus keine absoluten Wahrheiten ablesen. Im Ergebnis bleibt es bei Meinungen. Bei Ratings bedient man sich einer Sonderform des journalistischen Kommentars. Aus heutiger Sicht wird der Gesamteindruck des Unternehmens bewertet. Sie werden daher nie den Anspruch einer absoluten Objektivität stellen können. Dies ist auch der Vielfalt der Rating-Kriterien geschuldet.
Dennoch ist ein Rating kein Ranking. Verschiedene Analysten setzen dies mitunter gleich oder verwechseln beides. Zwischen einem Ranking und einem Rating besteht ein wesentlicher Unterschied. Ein Ranking hat die Ermittlung eines 1., 2., 3. Platzes und so weiter zum Ziel. Bei einem Rating dagegen geht es vielmehr um das Festsetzen von Bewertungsmaßstäben. Treffen die Bewertungsmaßstäbe auf mehrere Versicherungen zu, wird eine Bewertung Gut oder Sehr Gut auch mehrfach vergeben. Es kann daher durchaus sein, dass 5 Unternehmen mit der Bewertung Sehr Gut abschneiden und weitere 13 Versicherer die Note Gut erhalten.
Für Versicherungskunden ist Vertrauen in seine Versicherung am wichtigsten. Wenn Versicherungen mit Beschwerden ihrer Kunden angemessen umgehen und im Leistungsfall kundenfreundlich reagieren, spielt das Ranking eines Testers keine Rolle. Auf Kritik reagieren manche Versicherer allerdings nicht immer so, so wie sich das die Versicherten wünschen. Zufriedene Kunden bleiben ihrem Versicherer treu, daher sind Stornoquoten immer auch ein Indikator für die Zufriedenheit von Versicherungskunden.
In den Werbeunterlagen privater Versicherungen werden in der Mehrzahl der Fälle nur Bewertungsergebnisse abgedruckt. Es fehlen hingegen Informationen, wie das Rating zustande kam. Es spielt durchaus eine Rolle, ob in erster Linie betriebswirtschaftliche Grundsätze dem Rating der Versicherungen zugrunde gelegt werden oder ob den Anliegen der Versicherten die größte Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Erhält ein Unternehmen eine negative Bewertung taucht dies in der Regel nicht in den Werbeunterlagen auf. Versicherungskunden lesen in der Hauptsache von den guten Benotungen. Eine gute Beratung bei einem unabhängigen Versicherungsmakler oder Finanzexperten kann eine objektivere Information bieten. |
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Bewertungskriterien im Ratingprozess |
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Geschrieben von: Administrator
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Donnerstag, den 13. Januar 2011 um 10:46 Uhr |
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Der Untersuchungsprozess eines Versicherungsratings, insbesondere eines Unternehmensratings, läuft multidimensional ab. Eine isolierte Betrachtung einzelner Faktoren kann kaum zu einem nachhaltig verwertbaren Ergebnis führen. Die zentralen Kriterien im Ratingprozess von Versicherungen sind nachstehend aufgeführt:
- Analyse des Länderrisikos,
- Branchenanalyse,
- Rechtliche Rahmenbedingungen,
- Wettbewerbstrends,
- Marktposition,
- Quantitative Analyse,
- Qualitative Analyse.
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Geschrieben von: Administrator
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Sonntag, den 01. August 2010 um 20:28 Uhr |
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Die Aufsicht über Versicherungen erfolgt durch die BaFin. Die Beaufsichtigung erfolgt auf der Grundlage des VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz).
Zur Aufnahme aber auch Weiterführung des Versicherungsgeschäfts benötigt ein Versicherungsunternehmen die Zustimmung der BaFin. 'Außerdem überwacht die BaFin die Bedeckung des Sicherungsvermögens sowie der Solvabilität. So soll die dauerhafte Erfüllbarkeit der Versicherungsverträge gewährleistet werden.
Insbesondere vor dem Hintergrund von Solvency II sind die Anforderungen an die Versicherungsaufsicht erhöht worden. (vgl hierzu ausführlich Berkhoff, C./ Bölscher, J. (2006): Neue Herausforderungen an die deutsche Versicherungsaufsicht in den Zeiten von Solvency II, in: Zeitschrift für Versicherungswesen (2006), Nr. 9, S. 284-288). |
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 18. Juli 2011 um 14:14 Uhr |
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Geschrieben von: Administrator
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Sonntag, den 01. August 2010 um 12:43 Uhr |
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Die Nettoverzinsung ist eine Größe, die häufig in Versicherungsratings als zentrales Beurteilungskriterium heranzgezogen wird. Insbesondere bei Lebensversicherungen ist das der Fall.
Die Nettoverzinsung (in Prozent) zeigt, welche Verzinsung ein Versicherungsunternehmen aus den Kapitalanlagen erzielt. Zur Berechnung dieser Größe werden alle Erträge und Aufwendungen berücksichtigt, u.a. auch die Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen sowie Abschreibungen auf Wertpapiere und Investmentfonds.
Insbesondere die Berücksichtigung der Erträge aus dem Angang von Kapitalanlagen wird vielfach als Problem gesehen, da manche Unternehmen durch die Veräusserung von Kapitalanlagen dieses Größe schönen können. |
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Analyse von Kennzahlen in Versicherungsratings |
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Geschrieben von: Administrator
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Montag, den 14. September 2009 um 11:57 Uhr |
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Versicherungsratings nutzen Kennzahlen zur Analyse. Die Analyse der Kennzahlen ist nicht trivial, da die wechselseitigen Abhängigkeiten von Kennzahlen zu berücksichtigen sind. Eine solche Kennzahlenanalyse kann daher nur durch Experten vorgenommen werden. Folgende spezifische Aspekte sind dabei zu beachten:
- eine isolierte Betrachtung von Kennzahlen ist unter keinen Umständen sachgerecht. Kennzahlen müssen immer im Zusammenhang mit anderen Kennzahlen gesehen werden.
- Kennzahlen bilden immer nur die Vergangenheit ab. Daraus kann hilfsweise aber nicht unmittelbar ein Rückschluss auf die zukünftige Entwicklung erfolgen.
- Ein überbetrieblicher Vergleich von Kennzahlen ist nur unter Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten des Unternehmens möglich;
- Die Kennzahlenbetrachtung eines einzelnen Jahres ermöglicht nie eine sachgerechte Analyse. Die Kennzahlen gewinnen erst in ihrer zeitlichen Entwicklung an Bedeutung. Allerdings sind bei einer Zeitreihenanalyse Änderungen in den Rechnungslegungsvorschriften zu berücksichtigen;
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 01. August 2010 um 12:42 Uhr |
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